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  • Mit ‘Jörg Niesenhaus’ getaggte Artikel

    Level 9 am 8.2.: Mit Spielspaß gegen Paradontose & End-User Development für digitale Spiele

    Freitag, 05. Februar 2010

    Am kommenden Montag, den 8. Februar 2010, werden wir bei DUEyouplay u.a. mit dem Serious Gaming beschäftigen – also mit Spielen, die einen ernsten Hintergrund haben, und bei den der Spieler nicht nur Spaß hat, sondern auch noch etwas lernen kann. Wir werden  hören und sehen, wie den Kids von heute (die mit DS und Wii aufwachsen), mit Hilfe eines Computerspieles beigebracht werden soll, richtig Zähne zu putzen: “Serious Zahnputzing – ein Ansatz zur spielbasierten Kariesprophylaxe bei Kindern” heißt der Vortrag von Kathrin Gerling und Matthias Klauser vom Fachgebiet Medieninformatik/Entertainment Computing (Prof. Maic Masuch).

    Im Anschluss wird Jörg Niesenhaus aus dem Fachgebiet Interaktive Systeme und Interaktionsdesign über die Möglichkeiten der Nutzerpartiziation und -innovation in der Entwicklung von digitalen Spielen berichten und einen Überblick über aktuelle Werkzeuge und Methoden aus der Spielebranche und der Wissenschaft geben. Die häufig unter dem Titel “End-User Development” zusammengefassten Aktivitäten bieten neue Chancen für Hersteller und Nutzer, stellen aber auch beide Interessensgruppen vor neue Herausforderungen, die es gilt zu meistern.

    Wie immer wird danach auch noch gespielt, und alle Spieleinteressierten sind herzlich eingeladen!

    Wann? Montag, 8.2.2010 um 18 Uhr (s.t.)
    Wo? Raum LF 122, Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg

    ÜBER DIE REFERENTEN

    Kathrin Gerling, B.Sc.Kathrin Gerling ist seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Medieninformatik und Entertainment Computing der Universität Duisburg-Essen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen primär im Bereich der Serious Games mit besonderem Fokus auf der Verknüpfung von Lerninhalten und Spielmechaniken. Zuvor war sie in der Spieleindustrie tätig und an der Entwicklung mehrerer Projekte für die Handheld-Plattformen Nintendo DS und Sony PSP beteiligt. (www)

    Matthias Klauser studiert angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Informatik an der Universität Duisburg-Essen. Während seiner Bachelorarbeit befasste er sich mit der Accessibility von User Interfaces in digitalen Spielen. Derzeit ist er als studentische Hilfskraft im Fachgebiet Medieninformatik/Entertainment Computing im Bereich der Lehre sowie der Entwicklung und Implementierung digitaler Spiele tätig.

    Jörg Niesenhaus

    Jörg Niesenhaus

    Jörg Niesenhaus ist Mitarbeiter am Lehrstuhl Interaktive Systeme und Interaktionsdesign der Uni DUE und beschäftigt sich in Forschung und Lehre intensiv mit Spieletechnologien. Dazu gehören u.a. die Entwicklung und Evaluation von Game Interfaces, die Erforschung neuer Storytelling-Technologien, der Einsatz von Serious Games, die Entwicklung und Verwaltung nutzergenerierter Inhalte und die Gestaltung des Knowledge Managements im Rahmen kreativer und agiler Prozesse.
    Vor und während seiner Zeit an der Universität Duisburg-Essen war er mehr als 11 Jahre in der Spieleentwicklung tätig und an der Entstehung von mehr als einem Dutzend Spielen beteiligt. (www)

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    Level 1 geschafft! Erfolgreicher Start von DUEyouplay?

    Freitag, 08. Mai 2009
    dueyouplay-kickoff

    Am Montag, den 5.Mai fand die erste Zusammenkunft von DUE you play? am Campus Duisburg statt, und erfreute sich direkt guter Resonanz: Mehr als 35 spieleinteressierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende hörten die Vorträge von Diego Compagna zum Thema “Spiele (-forschung) in der Soziologie” und Jörg Niesenhaus zum Thema “Game Interfaces”. Diego Compagna stellte unterschiedliche Ansätze zur Betrachtung des Spiel aus soziologischer Perspektive vor, die dem Spielen im Allgemeinen und den Computer- und Videospielen im Speziellen teilweise durchaus kritisch gegenüber stehen, da – so die Meinung einiger Forscher – Spiele im Gegensatz zu vielen anderen Tätigkeiten die Gesellschaft nicht unmittelbar bereichern oder voranbringen, aber durchaus als Training oder Übung  für das Leben in der Gesellschaft gesehen werden.  Dem gegenüber stehen Ansätze, die das Spiel als einen relevanten Einflussfaktor auf die Entwicklung einer Gesellschaft sehen. So gibt es auch die (durchaus umstrittene) These, dass die Spiele die wir heute spielen (also auch digitale Spiele) , die Gesellschaft in der wir leben maßgeblich in ihrer Entwicklung beeinflussen.

    Jörg Niesenhaus skizzierte anhand zahlreicher Beispiele die Entwicklung der Game Interfaces über die letzten Jahrzehnte – angefangen beim einfachen Schaltpult mit Knöpfen für das Spiel “Space War” (1962) bis hin zum modernen Gitarrencontroller für das Musikspiel “Guitar Hero”. Anhand von Science-Fiction Literatur und Filmen verglich er verschiedene Konzepte des zukünftigen Spielens mit aktuellen Forschungsvorhaben und Entwicklungen in der Praxis, um am Ende seines Vortrags eine (unverbindliche) Vorhersage für das Game Interface der Zukunft zu treffen.  Seiner Meinung nach werden wir in Zukunft drei Gruppen von Interfaces bei Spielen sehen: Komplexe, motorisch ohne großen Aufwand bedienbare Controller, wie beispielsweise Gamepads, die vor allem professionelle Spieler ansprechen, aber auch intuitive und körperlich stärker fordernde Peripheriegeräte wie Nintendos Wii Remote. Als dritte Gruppe nannte er auf Spiele speziell zugeschnittene Interfaces, wie den Gitarrencontroller oder ein Lenkrad für ein Rennspiel.

    Im Anschluss gab es ausreichend Raum für Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen und es wurde  selbstverständlich auch gespielt: Während an einer Spielstation die Wii mit ihren Sportspielen und Mario Kart die Besucher in ihren Bann zog, wurde im Raum nebenan kräftig mit der Guitar Hero – Band gerockt. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns in diesem Rahmen noch bei der learninglab GmbH. Das Team rund um Geschäftsführer Mark Bormann stand nicht nur für interessante Gespräche bereit, sondern sorgte auch für umfassende Spieler-Verpflegung. (jn)

    Update 20.05.2009: Hier ein Artikel von Marc Hippler in Der Westen über DUEyouplay? (fps)

    DUE you play? am 4.5.2009: Diego Compagna und Jörg Niesenhaus über Games aus (spiel-) soziologischer Sicht und Game Interfaces

    Sonntag, 19. April 2009

    Digitale Spiele sind ein höchst erfolgreiches und in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewinnendes Medium und damit auch häufig Gegenstand gesellschaftlicher oder medialer Debatten; sie stehen aber auch im Mittelpunkt vieler spannender Forschungsarbeiten unserer Universität. Der interdisziplinäre Charakter des digitalen Spiels hat bereits zu einigen fruchtbaren Kooperationen zwischen einigen Fachbereichen, Abteilungen und Lehrstühlen der Uni Duisburg-Essen geführt und wir möchten diese Idee gerne in Form der Initiative DUEyouplay? aufgreifen und weiter vorantreiben.

    Der Kern der Initiative ist ein gemeinsames regelmäßiges Treffen mit Vorträgen, Diskussionsrunden und – selbstverständlich – dem gemeinsamen Spielen. Darüber soll die Plattform www.dueyouplay.de den Wissensaustausch untereinander unterstützen und zusätzlich die Sichtbarkeit unserer Universität als Standort für Forschung im Bereich digitaler Spiele erhöhen.

    Zu unserem ersten gemeinsamen Treffen am Montag, den 4.5. um 18 Uhr im LF 122 möchten wir  ganz herzlich einladen! Diego Compagna wird als (Spiel-) Soziologe die allgemeine Frage der Spielsoziologie, wie das Verhältnisses zwischen Spiel(en) und Gesellschaft zu beschreiben ist, in Bezug auf digitale Spiele stellen. Was verraten sie uns über die Gesellschaft in der sie gespielt werden? Geht es spielenden Menschen wirklich nur ums Spielen, ganz gleich womit und was; oder sollten wir Ted Friedmans Aussage “Computer games, after all, are where we go to play with the future.” ernst nehmen? Laut Diego gibt ein paar SoziologInnen – auch an unserer Uni – die das tun: Was dann passiert, wird Diego versuchen zumindest Ansatzweise darzustellen! Jörg Niesenhaus wird über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Game Interface berichten: Game Interfaces sind eine Komposition aus Hardware und Software und bilden das Bindeglied zwischen Spiel und Spieler. Die ersten kommerziellen Spiele wurden vorrangig mit Drehknöpfen, Schaltern und Joysticks gespielt, während die heutige Spielelandschaft ein viel größeres Spektrum an Game Interfaces abbildet: Tanzmatten, Bongo-Trommeln, bewegungssensitive Wii-Remotes und Kamerasysteme erfreuen sich neben Gamepad, Maus und Tastatur großer Beliebtheit. Doch wie sieht die Zukunft des Game Interfaces aus? Inwieweit sind die Interfaces von der Technik der Konsolen und Computer abhängig? Der Vortrag wird aktuelle Trends aufgreifen und einen Blick in die Zukunft werfen, um darauf aufbauend eine Prognose für die kommenden Jahre zu geben.

    Darüber hinaus wird natürlich wieder gespielt. Beginn von DUE you play? am 4.5. ist um 18 Uhr s.t., der Veranstaltungsort ist der Raum LF 122 auf dem Campus Duisburg. Wir freuen uns auf einen regen Wissensaustausch, spannende Diskussionen und Möglichkeiten neuer Kooperationen und gemeinsamer Projekte

    ÜBER DIE REFERENTEN:

    Diego Compagna

    Diego Compagna

    Diego Compagna ist seit 2003 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Frau Prof. Karen A. Shire (Ph.D.) im Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Techniksoziologie und soziologischen Theorie. Mit dem Thema Spiel(en) – insbesondere mit digitalen Spielen – beschäftigt er sich dort seit ca. 2 Jahren. (www)

    Jörg Niesenhaus

    Jörg Niesenhaus

    Jörg Niesenhaus ist Mitarbeiter am Lehrstuhl Interaktive Systeme und  Interaktionsdesign der Uni DUE und beschäftigt sich in Forschung und Lehre intensiv mit Spieletechnologien. Dazu gehören u.a. die Entwicklung und Evaluation von Game Interfaces, die Erforschung neuer Storytelling-Technologien, der Einsatz von Serious Games, die Entwicklung und Verwaltung nutzergenerierter Inhalte und die Gestaltung des Knowledge Managements im Rahmen kreativer und agiler Prozesse.
    Vor und während seiner Zeit an der Universität Duisburg-Essen war er mehr als 11 Jahre in der Spieleentwicklung tätig und an der Entstehung von mehr als einem Dutzend Spielen beteiligt (u.a. Die Sielder, Battle Isle). Neben der universitären Forschung bloggt Jörg Niesenhaus zum Thema „Game Usability“ und ist Mitglied in der Akademie des deutschen Entwicklerpreises. Er ist zudem als freier Berater für Firmen im Bereich Game Usability und Game Design tätig und berät Unternehmen und Institutionen beim Einsatz von Serious Games. (www)

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